Drucken

Frequently Asked Questions

FAQ: Häufig gestellte Fragen.

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu unseren Produkten.  

Das ist der Temperaturbereich innerhalb des Betriebstemperaturbereichs, der bei einer Umgebungstemperatur von +20 °C vom Thermostaten allein und ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln erreicht wird.

Das ist der Temperaturbereich, der durch die Regelelektronik begrenzt ist. So kann beispielsweise der Arbeitstemperaturbereich bei Umwälzthermostaten mit Hilfsmitteln nach unten bis zum maximal angegebenen Betriebstemperaturbereich erweitert werden.

Das ist der maximale Temperaturunterschied an einem Messpunkt im Thermostatenbad.

Das ist der maximale Temperaturunterschied an verschiedenen Messpunkten im Thermostatenbad. Dieser ist vornehmlich bei Kalibrieraufgaben wichtig. Bei allen JULABO-Thermostaten weicht die Temperaturhomogenität nicht wesentlich von der Temperaturkonstanz ab. VISCO- und KALIBRIER-Thermostate weisen die beste Temperaturhomogenität auf.

Die LED-DISPLAYs bei JULABO Geräten sind aus größerer Entfernung und jedem Blickwinkel gut ablesbar. MULTI-DISPLAY (LED) bedeutet, dass nicht nur Ist- und Sollwerte, sondern die Werte für Über-/Untertemperatur-Warnung und für den Übertemperaturschutz sichtbar gemacht werden. Bei Thermostaten mit elektronisch einstellbarer Pumpenleistung kann die gewünschte Pumpenstufe, bei Schüttelwasserbädern die Schüttelfrequenz über das MULTI-DISPLAY zusätzlich angezeigt werden.

Noch mehr Leuchtkraft, Klarheit und Brillanz sowie eine noch einfachere Bedienerführung! Einzigartig ist die gleichzeitige Anzeige dreier Temperaturwerte: Neben Ist- und Sollwert wird der externe Istwert permanent angezeigt. Außerdem ist die gewählte Pumpenstufe jederzeit über die integrierte Leuchtbalken-Anzeige sichtbar.

JULABO Thermostate der "HighTech"-Reihe, die hochdynamischen Temperiersysteme "Presto" und "Forte HAT" sowie Programmregler LC6 beinhalten zusätzlich zur leuchtenden Anzeige ein 4-zeiliges hinterleuchtetes und interaktives LCD DIALOG-DISPLAY zur einfachen Bedienerführung. Neben Ist- und Sollwert werden auch die Regelart (intern/extern), die Heiz- und Kälteleistung oder externe Sollwertvorgaben angezeigt.

Die JULABO-PID1-, PID2- und PID3-Regelungen haben fest eingestellte Regelparameter (Xp, Tn, Tv). Diese können bei PID2 und PID3 manuell verändert werden, um speziell bei Externbetrieb eine verbesserte Temperaturkonstanz zu erreichen. Die Spitze der Temperaturregelung repräsentiert die ICC (Intelligent Cascade Control): Hier werden die PID-Regelparameter der jeweiligen Anwendung automatisch angepasst. Die ICC-Temperaturregelung ist in den JULABO-Thermostaten der "HighTech"-Reihe, bei hochdynamischen Temperiersystemen und beim Programmregler LC6 integriert.

  • Mit dieser Funktion wird in der Betriebsart "externe Regelung" die Differenz zwischen interner und externer Temperatur auf frei wählbare Maximalwerte begrenzt. Vorteile: Schutz des Temperiergutes durch schonende Temperierung, beispielsweise Schutz von Glasreaktoren vor thermischen Spannungen.
  • Dynamik
    Wahlmöglichkeit zwischen aperiodischem und normalem PID-Verhalten bei interner Regelung:
    • Aperiodisch (Werkseinstellung): Etwas längere Zeit zum Erreichen der Solltemperatur durch perfekte Einregelung ohne Überschwinger.
    • Normal: Schnelles Erreichen der Solltemperatur, geringe Überschwinger. Dies gilt ebenso für Kältethermostate (Unterschwinger).
  • Grenzwerteinstellungen
    Die Begrenzungen "IntMax" und "IntMin" sind bei externer Regelung wirksam.
    Es können starre Temperaturgrenzen (oben und unten) für die interne Badtemperatur festgelegt werden, die der Temperaturregler nicht über- oder unterschreiten kann. Vorteile: Schutz der Temperierflüssigkeit vor Überhitzung; Einfrierschutz bei Verwendung von Wasser als Temperierflüssigkeit in Kältethermostaten; Schutz vor ungewollter Alarm-Abschaltung durch den Übertemperaturschutz.
  • Co-Speed-Faktor
    Dieser Parameter beeinflusst die Zeit zum Erreichen der Solltemperatur bei externer Regelung. Die Einregelzeiten werden mit Erhöhung des Co-Speed-Faktors kürzer, es kann jedoch zu Überschwingern kommen.

JULABO verwendet Tauchpumpen, die über lange Zeiträume nahezu verschleißfrei arbeiten. Neben der internen Umwälzung der Temperierflüssigkeit besteht die Hauptaufgabe darin, Objekte oder Systeme permanent mit Temperierflüssigkeit in einem Pumpenkreislauf zu versorgen. Die Geräte der "Tech"-Reihe sowie JULABO-Umlaufkühler beinhalten Druckpumpen verschiedener Leistungskategorien für geschlossene externe Systeme. Bei den Modellen MC und ME sowie bei "PRESTO" ist die Pumpenleistung in Stufen elektronisch einstellbar. Alle Thermostate der ‚HighTech’-Reihe verfügen über Druck- und Saugpumpen, wobei die Pumpenleistung ebenfalls in Stufen elektronisch einstellbar ist. Mit diesen Pumpensystemen werden größere Druck-, Saug- und Durchflussleistungen in geschlossenen oder offenen externen Systemen erzielt. Bei angeschlossenen Glasapparaturen (Autoklaven, Reaktoren) besteht der Vorteil darin, dass zur Vermeidung von Glasbruch der maximale Druck angepasst wird.

Wichtig ist, dass ein Null-Modem-Kabel zur Kommunikation zwischen PC und dem JULABO-Gerät eingesetzt wird. RS232-Schnittstellenkabel und USB Interface-Adapterkabel sind verfügbar.

Seit über 10 Jahren werden JULABO-Kältegeräte mit umweltfreundlichen FCKW-freien Kältemitteln befüllt.

Der ‚ACC’-Bereich ist der Arbeitstemperaturbereich, bei dem die Kältemaschine aktiv in Betrieb bleibt, solange Kälteleistung erwünscht oder erforderlich ist. Bei allen JULABO-Geräten entspricht der Arbeitstemperaturbereich auch dem ‚ACC’-Bereich. Die Kältemaschine kann somit auch bei höheren Temperaturen (z. B. +200 °C) für ein schnelles Abkühlen eingesetzt werden.

Bei Kältegeräten ohne Proportional-Kühlung wird die Kältemaschine entweder ein- oder ausgeschaltet. Das bedeutet, dass sie entweder mit 100 % oder 0 % Leistung arbeitet. Systeme mit Proportional-Kühlung haben ein spezielles elektronisches Ventil, das die Kälteleistung zwischen 0 % und 100 % automatisch steuern kann. Dies erlaubt eine genaue Regelung der benötigten Kälteleistung bei jeder Temperatur und spart gleichzeitig Energie.

Die Ursache für ein vorzeitiges Abschalten durch den Unterniveauschutz ist fehlende Temperierflüssigkeit. Temperierprozesse sollten unter normalen Umständen nicht unterbrochen werden, um größere Schäden zu vermeiden - beispielsweise beim Inkubieren im Thermostatenbad oder bei externer Temperierung im Reaktor. Das Frühwarnsystem für Unterniveau zeigt per Intervall-Signalton an, dass fehlende Temperierflüssigkeit nachgefüllt werden sollte. Darüber hinaus wird eine unerwünschte Veränderung der eingestellten Ist-Temperatur, beispielsweise durch exotherme Reaktion, erkannt und akustisch angezeigt. Zu diesem Zweck werden Grenzwerte, z.B. 2 °C ober- und unterhalb der Ist-Temperatur, über die Anzeige eingestellt. Sobald eine Warnung erfolgt, können Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Dies wird für besondere Anwendungen gewünscht, ist aber jederzeit wieder auf Warnfunktionen umschaltbar. Die Abschaltfunktion wird besonders im unteren Temperaturbereich eingesetzt – als Untertemperaturschutz mit permanentem Signalton.

Alle JULABO-Geräte haben selbstverständlich das CE-Prüfzeichen und entsprechen den sicherheitstechnischen Anforderungen. Folgende harmonisierte Normen werden eingehalten: EN 1050, EN 292, EN 61010, EN 60204, EN 563, EN 61326.

Begriffe und Klasseneinteilung sind in DIN 12876 festgelegt und geben Auskunft über die Anwendungen. JULABO-Geräte sind in folgende Klassen eingeteilt:

  • Klasse I: (JULABO Kurzbezeichnung ‚S1’)
    Geräte in dieser Klasse sind mit fest eingestelltem Temperaturbegrenzer oder fest eingestelltem Unterniveauschutz ausgestattet. Die Geräte sind nur für den Betrieb mit nicht brennbaren Flüssigkeiten vorgesehen.
  • Klasse III: (JULABO Kurzbezeichnung ‚S3’)
    Geräte in dieser Klasse sind mit einstellbarem Übertemperaturschutz und zusätzlichem Unterniveauschutz ausgestattet. Die Geräte sind für den Betrieb mit brennbaren Flüssigkeiten geeignet.
  • Der Übertemperaturschutz ist bei Thermostaten generell einstellbar, wird über eine leuchtende Anzeige (MULTI-DISPLAY LED bzw. VFD-DISPLAY) sichtbar gemacht und kann jederzeit abgerufen werden.
  • Neben einer optischen Anzeige ertönt ein akustischer, permanenter Signalton, sobald die eingestellte Übertemperatur oder ein unzulässiges Unterniveau der Temperierflüssigkeit erreicht wird.
  • Die bei JULABO-Geräten integrierte Fühlerdifferenzüberwachung schaltet das Gerät allpolig ab, falls die Differenz zwischen Arbeits- und Sicherheitsfühler mehr als 25 K beträgt. Die Abschaltung erfolgt auch dann, wenn einer der beiden Fühler defekt ist und ausgetauscht werden muss. Der Sicherheitsfühler wirkt zusätzlich als Trockengehschutz.
  • Eine Plausibilitätskontrolle beider Fühler ist via Software permanent aktiv.

JULABO-Geräte können störungsfrei bei Umgebungstemperaturen zwischen +5 °C und +40 °C (max. +35 °C bei Tiefkälte-Thermostaten) betrieben werden. Als optimale Umgebungsbedingungen gelten eine Umgebungstemperatur von +20 °C und etwa 50 % relative Luftfeuchtigkeit.

Die für einen sicheren Betrieb zu verwendende Netzspannung und -frequenz entnehmen Sie dem Typenschild des jeweiligen Gerätes.

Für die einwandfreie Funktion der Geräte beträgt die Gewährleistungszeit 12 Monate. Mit der 1PLUS-Garantie erhalten Sie eine kostenlose Verlängerung der Gewährleistung auf 24 Monate, begrenzt auf maximal 10.000 Betriebsstunden. Registrierung über www.julabo.com genügt!

  • Halten Sie die Schlauchleitungen zwischen Thermostat und externem System so kurz wie möglich und sichern Sie diese gegen Abrutschen.
  • Schlauchleitungen, Anschlussverbindungen und externes System sollten gut isoliert werden.
  • Verwenden Sie die geeignete JULABO-Temperierflüssigkeit.
  • Optimieren Sie den Energieaustausch zwischen Thermostat und externem System, beispielsweise durch Vermeidung von Verengungen im System.
  • Achten Sie bei Einsatz eines Externfühlers auf eine gute Ankopplung im System.

Die flexiblen JULABO-Metallschläuche sind fest mit dem Thermostaten und dem externen System verbunden. Ein Abrutschen der Schläuche ist ausgeschlossen. Durch die integrierte Isolierung werden Leistungsverluste reduziert.

JULABO empfiehlt für Arbeitstemperaturen von +5 °C bis +90 °C die Verwendung von enthärtetem / entkalktem Wasser. Destilliertes und entionisiertes Wasser neigt dazu, die fehlenden Ionen aus den Bauteilen herauszulösen, was zu Korrosion führen kann.

JULABO THERMAL-Temperierflüssigkeiten bieten erweiterte Temperaturbereiche. Diese haben den Vorteil einer wesentlich geringeren spezifischen Wärmekapazität. Flamm- und Brennpunkt sind bei der Auswahl besonders zu beachten.

Insbesondere bei tiefen Temperaturen darf die in der Betriebsanleitung angegebene zulässige Viskosität nicht überschritten werden. Alkohole, wie Ethanol, sind wegen des sehr niedrigen Brennpunktes nur bedingt einsetzbar.

Die benötigte Kälte-/Heizleistung in Watt oder Kilowatt ist beim Einsatz von Silikonölen (THERMAL) wesentlich geringer. Somit werden schnellere Abkühl- und Aufheizzeiten erzielt. Grund dafür ist, dass THERMAL-Öle eine wesentlich geringere spezifische Wärmekapazität als Wasser und Alkohol haben.

Verwenden Sie folgende Formel zur zeitabhängigen Berechnung: Q = (m * c* dT) / t

Q = erforderliche Kälte-/Heizleistung in kW

m = Materialmasse in kg

c = spezifische Wärmekapazität (Wasser = 4,2 / Ethanol = 2,5 / Silikonöl = 1,8)

dT = erforderlicher Temperaturunterschied in °C

t = erwünschte Abkühl- bzw. Aufheizzeit in Sekunden

 

Beachten Sie, dass sich das addierte Gesamtvolumen (Masse) aus den Einzelvolumina, wie das Volumen des Thermostaten, der Schlauchverbindungen, des Reaktormantels oder des Reaktors, zusammensetzt.

Die oben genannte, einfache Berechnung der erforderlichen Leistung lässt Unterschiede des spezifischen Gewichts der Flüssigkeiten sowie leistungsmindernde Faktoren außer Acht. Leistungsverluste werden beispielsweise verursacht durch Schläuche (Länge, Isolation) oder doppelwandige Gefäße/Reaktoren (Material, Dicke, Fläche), hohe Umgebungstemperaturen, offene Applikationen (Oberfläche).

Um eine ausreichende Kälte-/Heizleistung zur Verfügung zu stellen, sollte ein Sicherheitsfaktor von 20-30 % in die Kalkulation einbezogen werden.

Unsere neuen Thermostate mit RS232-Schnittstelle bieten Ihnen eine besondere Funktion: Eine im Thermostaten integrierte "BlackBox" läuft während des Betriebes unsichtbar im Hintergrund mit und zeichnet alle relevanten Daten der letzten 30 Minuten auf. Diese Daten werden im Servicefall vom Gerät per Software ausgelesen und per E-Mail an JULABO geschickt. Anhand dieser Daten ist eine schnelle und kompetente Hilfe möglich. Die Software "EasyBlackBox" steht als kostenloser Download auf www.julabo.com zur Verfügung.

Einige JULABO-Thermostate (z.B. EC, MP und MD) haben eine Zentrifugalpumpe. Diese Pumpe entzieht dem Badgefäß Flüssigkeit und lässt sie extern zirkulieren. Ist kein externes System angeschlossen, kann die Pumpe auf interne Zirkulation eingestellt werden. Andere JULABO Thermostate (z. B. MW, HE, HD, HP, SD, SP, TD und TP) haben zwei Zentrifugalpumpen. Eine davon ist so aufgebaut, dass sie die Flüssigkeit des Badgefäßes extern zirkulieren lässt; die andere ist so konstruiert, die Flüssigkeit vom externen System in das Badgefäß zirkulieren zu lassen. Mit anderen Worten: Es gibt eine Druck- und eine Saugpumpe. Jede Pumpe hat eigene Leistungsdaten. Werden sie zusammen eingesetzt, werden höhere Durchflussmengen erzielt, als wenn jede Pumpe einzeln verwendet würde.

Mit dem auf dem Gerät angebrachten CE- Zeichen bestätigen wir Ihnen, dass die geltenden Richtlinien bezüglich der EMV-Vorschriften und der elektrischen Sicherheit eingehalten werden. In Europa dürfen nur Geräte mit aufgebrachten CE-Zeichen in den Verkehr gebracht werden.

Temperaturgenauigkeit bezeichnet die Messgenauigkeit des Thermostaten – die Abweichung zwischen dem gemessenen Temperatur-Wert und dem tatsächlichen Temperatur-Wert. Die Temperaturkonstanz ist die maximale Abweichung von einem Temperatur-Nominalwert über eine bestimmte Zeit. Beide Werte werden ohne thermische Last und im eingeschwungenen Zustand ermittelt.

Alle JULABO Geräte werden bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % getestet. Alle Angaben beruhen auf den entsprechenden Ergebnissen.

Edelstahl Werkstoff Nr.1.4301 ; AISI: 304 ; SS 2332; BS 304 S 15; AFNOR Z6 CN 18.09

Pt100-Fühler (Platin-Widerstandsfühler) sind genauer und stabiler als Thermofühler, weisen aber generell einen kleineren Betriebstemperaturbereich auf. Sie werden zur Temperaturmessung bei JULABO eingesetzt. Thermoelement-Fühler sind im Allgemeinen billiger und die Temperaturmessung erfolgt als Funktion von Spannung über den Verbund von zwei ungleichen Metallen.

Diese Thermofühler funktionieren auf die gleiche Weise. Einziger Unterschied ist die Konstruktion und das Verhältnis Temperatur/Spannung. Die Konstruktion eines Thermofühlers erfordert die Verwendung von zwei ungleichen Metallen. Je nach verwendeten Metallen gibt es beträchtliche Abweichungen in Temperaturbereich, Genauigkeit und den Kosten.

Kühlen über den gesamten Temperaturbereich bedeutet, dass das Kältesystem in einem bestimmten Gerät über den gesamten Temperaturbereich, für den der Thermostat ausgelegt ist, arbeiten kann und wird. Viele Lieferanten beschränken die Funktion ihrer Kältesysteme auf niedrige Temperaturen, weil deren Kältebauteile bei hohen Temperaturen Schaden nehmen. JULABO-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch bei Betrieb mit Höchsttemperatur, für die der Thermostat ausgelegt ist, sicher funktionieren. Kühlen über den gesamten Temperaturbereich reduziert erheblich die Abkühlzeiten von hohen Temperaturen.

100 Ohm Platin-Widerstandsfühler mit europäischem Alpha (Amerikanisches Alpha funktioniert auch, aber mit eingeschränkten Ergebnissen). Europäisches Alpha entspricht DIN 00385.

  • Zuleitungen und externes System sollten gut isoliert werden.
  • Halten Sie die Rohrleitungen zwischen Thermostat und externem System so kurz wie möglich.
  • Halten Sie Viskosität des Wärmeträgers so klein wie möglich.
  • Sorgen Sie für guten Wärmeträgeraustausch zwischen Thermostat und externem System: hoher Durchfluss, keine Verengungen im Wärmeträgerweg, gute Ankopplung des Temperaturfühlers im externen System.

Dies deutet auf einen Einbruch der Versorgungsspannung hin - infolge einer nicht stabilen oder eines zu weichen Versorgungsspannungsnetzes. Kompressoren können beim Anlaufen kurzzeitig das 3- bis 5-fache des Nennstromes ziehen. Ist das Netz zu weich, bricht die Versorgungsspannung ein und sinkt unter die zulässigen Toleranzgrenzen. Ein Absinken der Versorgungsspannung hat zur Folge, dass auch die Niederspannungsversorgung im Thermostaten absinkt. Die 5V-Versorgungsspannung für den Resetbaustein sinkt unter die Toleranzgrenze und der Baustein löst den Reset aus.

Die Größe der Netzabsicherung ist abhängig vom jeweiligen Geräte-Typ. Die Netzabsicherung muss größer als die Stromaufnahme des Gerätes sein. Die Stromaufnahme des JULABO-Gerätes entnehmen Sie dem Typenschild. Bei Kältemaschinen ist zu beachten, dass diese beim Anlaufen des Kompressors kurzzeitig bis zum 3- bis 5-fachen des Nennstroms aufnehmen.

Bei Tiefsttemperatur darf die Viskosität 30cst. nicht überschreiten. Das verwendete Badmedium darf nicht verwässert sein. Bei Verwendung von Badmedien mit höheren Viskositäten oder verwässertem Badmedien wird durch Verminderung der Kälteleistung im Bad die Tiefsttemperatur nicht erreicht. Die gerätespezifischen Daten werden unterhalb von +5°C Badtemperatur mit Ethanol (Reinheitsgrad min. 97%) erreicht.

Prüfen Sie bitte, ob Sie das Steuerkabel, das die Signalverbindung zwischen Thermostat und Kältebad herstellt, eingesteckt haben. Das graue Steuerkabel mit zwei fünfpoligen Steckern ist zusammen mit den Schläuchen Ihrem Gerät beigelegt.

Überprüfen Sie den angegebenen Temperaturbereich des Öls. Wird ein Fremdöl eingesetzt, überprüfen Sie bitte die Viskosität der Flüssigkeit bei Raumtemperatur. Überschreitet die kinematische Viskosität im Bereich 20°C bis 40°C den Wert von 30 mm2/s (30 cSt), ist die Pumpe des Gerätes überlastet.

Wir empfehlen, die von JULABO für Ihren Temperaturbereich empfohlenen THERMAL-Flüssigkeiten einzusetzen. Beim Einsatz von Fremdölen erlischt der Garantieanspruch für Ihr Gerät!

Überprüfen Sie die Höhe des Badniveaus - das Bad könnte zu niedrig befüllt sein.

Beim Rücksetzen sollten Sie nach dem Ausschalten mindesten fünf Sekunden warten, bis Sie das Gerät am Netzschalter wieder einschalten. Durch diese Maßnahme wird der Alarmspeicher sicher gelöscht.

Sehr häufig treten bei den Badflüssigkeiten beim ersten Aufheizen leichtflüchtige Anteile als Gasphase aus den Flüssigkeiten aus. Das ist unbedenklich und tritt nur einmalig auf. Anschließend ist die Flüssigkeit "entgast" und verhält sich sehr ruhig.

Bitte beachten Sie unsere Empfehlungen in den Bedienungsanleitungen - abhängig vom erforderlichen Temperaturbereich!

 

  • Im Bereich von +5°C bis +90°C kann Wasser verwendet werden.
  • Bis zu –20°C kann auch ein Wasser-Glykol Gemisch (1x1) verwendet werden.
  • Bei Verwendung von Silikonölen muss die maximale Arbeitstemperatur mindestens 30°C unter dem Brennpunkt der Flüssigkeit liegen. Bei der minimalen Arbeitstemperatur muss die Viskosität des Öls bei <30Cst liegen. Abhängig von diesen Eigenschaften wird dann die geeignete Flüssigkeit ausgewählt.

Chloroprenschläuche (-20°C bis +120°C) sind für maximal 0,8bar zulässig. Vitonschläuche (-50°C bis +200°C) sind für maximal 0,8bar zulässig. Die 3-fach isolierten Metallschläuche (-100°C bis +350°C) sind für maximal 3,8bar zulässig.

Mit Verwendung eines C.U. –Kühlers kann die Badtemperatur sehr schnell abgekühlt werden. Zusätzlich wird das benötigte Kühlwasser für die Kühlzone geregelt, d.h. Kühlwasser fließt nur dann, wenn es benötigt wird.

Kontakt

JULABO GmbH
Gerhard-Juchheim-Strasse 1
77960 Seelbach / Germany
Tel: +49 7823 51-0
info.de@julabo.com
www.julabo.com
Kontaktformular

Katalog bestellen
Bestellen Sie unsere Broschüren!